Nachhaltigkeit- von Schmerz in Zeit und Raum

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Nachhaltigkeit-

von Schmerz in Zeit und Raum.

Warum muss man sich für einige Dinge, von denen wir wissen, dass sie uns unendlich gut tun, aufraffen? Dazu fallen mir spontan folgende Dinge ein:

hartes (gutes) Training, Nasendusche, Blackroll-Übungen, ausgiebiges Dehnen, Asanas, Atemübungen, Meditation, Zahnseide benutzen, Joggen, im Mai in den See springen, kalte Duschen

Was haben alle diese Dinge gemeinsam? Sie bringen im direkten Moment, also simultan einen gewissen kleinen Schmerzeffekt(ok bei der Zahnseide und der Nasendusche kann man es Arbeit nennen;-) ).  Kurz danach, wenn der Schmerz verschwindet/die Arbeit getan ist, kommt ein Wohlgefühl, das vorher nicht da war. Es ist, als ob mit dem Schmerz auch etwas altes von uns abfällt, etwas, dass wir nicht mehr brauchen, stirbt.

Das Wohlgefühl ist also nachhaltiger als der Schmerz.

 

Bei anderen Dingen ist es genau umgekehrt. Wir müssen uns nicht dazu aufraffen und wissen, die Dinge tun uns nicht gut. Spontane Beispiele:

Schokolade, Pralinen, Ostereier, Gummibärchen, Bier, Wein, Limonade, Eis, Kakao, Fernsehen

Was haben diese Dinge gemeinsam? Sie bringen uns direktes simultanes Wohlgefühl und der Schmerz kommt hinterher. Es bleibt ein fader Nachgeschmack und ein schlechtes Gewissen.

Der Schmerz ist hier also nachhaltiger als das Wohlgefühl.

Vergisst man jetzt die Zeit, ist in beiden Fällen gleichviel Schmerz und Wohlgefühl vorhanden.  Es ist weder gut noch schlecht, nur zeitlich verschieden.  Unser Gehirn hat zwei Belohnungssysteme:  ein kurzfristiges und ein langfristiges. Bei beiden werden die gleichen Botenstoffe, die uns glücklich machen, ausgeschüttet.  Allerdings im zweiten,(kurzfristigen) Fall nur sehr kurz.  Das heißt langfristig, dass man in einem Mangel an Glück lebt und diesen durch die gelernten (einfachen) Belohnungsprinzipien wieder auszugleichen versucht. Also einfach noch ein Osterei…

Willst Du also andauerndes Glück?- stimuliere Dein nachhaltiges Belohnungssystem!  Durch regelmäßige Wiederholung  lernt Dein Gehirn seine Glücksquelle umzustellen.  Ein inspirierendes Zitat dazu von Feit Lindau, der mich in seinen vielen Büchern und Videos immer extrem motiviert:

Anstatt symbolisch mit Deinem (bösen) inneren Schweinehund zu kämpfen,

Gehe eine Liebesbeziehung mit Deiner Selbstdisziplin ein!

Buchtipp: Veit Lindau: „Werde verrückt – Das Praxisbuch“

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