Die perfekte Ernährung

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Die perfekte Ernährung

Heute möchte ich etwas auf das wichtige Thema Ernährung und Ernährung in Kombination mit Fitnesstraining eingehen. Da dieses Thema sehr vielseitig und komplex ist bleibt zwischen den Power Plate Einheiten nicht immer ausreichend Zeit um alle Fragen zu beantworten und ich bin mir sicher, dass ich selbst in diesem Text nicht alles erläutern kann. Aber ich gebe mein Bestes – versprochen!

Ich persönlich stelle mir die Frage, ob es die eine perfekte Ernährung gibt schon ziemlich lange und habe bisher noch keine endgültige Antwort finden können. Auf der Suche nach dieser einen Antwort habe ich viele Dinge, von denen man täglich so hört und liest selbst ausprobiert. Ich habe nach 18 Uhr die Kohlenhydrate weggelassen, ich habe nach SiS (Schlank im Schlaf) gelebt, ich habe die Attila Hildmann 30 Tage Vegan Challenge durchgemacht, Saft- und Tee Kuren ausprobiert usw. Ich könnte bestimmt tagelang aufzählen, was ich schon alles ausprobiert habe, aber ich denke ihr wisst selbst wie viele Diätformen und Gewichtsreduktions-Programme es draußen in der Marktwirtschaft zu erwerben gibt. Eins möchte ich noch kurz vorweg nehmen: ich habe all diese Programme nicht aus dem Grund der Gewichtsreduktion gemacht, sondern lediglich um alles einmal zu testen und um herauszufinden was wirklich funktioniert. Ich möchte hier in diesem Beitrag allerdings nicht die einzelnen Diäten erläutern, sondern meine wichtigsten Erfahrungen und essentielle Basics erklären und zusammenfassen.

Uff, Ernährungsthema.. Wo fange ich am besten an? Als allererstes fällt mir die Frage „Was gehört zu den wesentlichen Bestandteilen einer gesunden, ausgewogenen Ernährung dazu?“ ein. Bei einer gesunden, ausgewogenen Ernährungsweise sollte vor allem vorrangig auf biologische, regionale und natürliche Lebensmittel geachtet werden. Bei Produkten, die mehr als fünf Zutaten in der Liste der Inhaltsstoffe stehen können getrost vermieden werden. Fragt euch bei Lebensmitteln ruhig öfter einmal, ob es das Produkt ohne Lebensmittelindustrie geben würde oder nicht. Das hilft schon mal beim Selektieren im Supermarkt VOR dem Einkauf! Ansonsten gehören auf jeden Fall Wildpflanzen, Kräuter und grünes Blattgemüse in die gesunde Küche. Diese haben einen besonders hohen Mineralstoffgehalt z.B. an Magnesium, Vitamin C und Eisen. Genauso wichtig sind hochwertige pflanzliche Öle, Nüsse und Samen (in geringen Mengen) bestens geeignet. Nüsse als natürlicher Cholesterinsenker und Omega 3 – Lieferant. Täglich also ein Stückchen Nusskuchen oder eine halbe Tafel Nuss-Schokolade? Könnte so schön sein, aber Achtung: Nüsse enthalten viel Fett. Walnüsse und Haselnüsse bestehen zu fast 60% aus Fett. Täglich also ungefähr eine Handvoll genügt um den Tagesbedarf zu decken. Mit Salz sollte gespart werden und, wenn dann möglichst Meer- oder Kristallsalz verwendet werden. Am allerwichtigsten ist aber das Trinken! Täglich sollte dem Körper zwischen 1,5 – 2l Flüssigkeit in Form von reinem, stillem Wasser oder ungesüßten Kräutertees zugeführt werden. An Trainingstagen darf es gerne auch mehr Flüssigkeit sein oder direkt nach dem Training auch ein kleines Glas (naturtrübe) Apfelschorle J

Na, das klingt doch alles relativ leicht umsetzbar oder nicht? Kommen wir aber nun zudem, was uns die Umsetzung im Alltag so schwer macht – Das worauf wir lieber verzichten sollten! Dazu möchte ich euch vorab einen kleinen Denkanstoß geben. Wie wir wissen stammt der Mensch vom Affen ab. Denken wir dazu mal ganz simpel an die Affen im Zoo. Was wollen wir für Affen sehen? Kranke Affen? Übergewichtige Affen? Langweilige Affen? Nein. Stimmt, wir wohlen fitte Tiere sehen, Tiere die agil und munter durch das Gehege springen. Warum tun Sie das? Schauen wir uns dazu an, was die Affen so am Tag an Nahrungsquellen zu sich nehmen: 50% Früchte, 40% grünes Blattgemüse und Kräuter usw. Da gibt es keine industriell hergestellten Lebensmittel wie im Supermarkt. Denn es sind die Menschen die krank, übergewichtig und faul sind. Das kommt durch die ganzen einfachen Nahrungsmittel, die wir so konsumieren. Vielleicht sollten wir uns am Ernährungsbeispiel des Affen orientieren. Heißt also keine Milch- und Milchprodukte, einfache Zucker, Zuckeraustauschstoffe oder gar Süßstoffe zu uns nehmen. Lebensmittelzusatzstoffe wie Glutamat oder gleich Fertiggerichte vermeiden, Fleisch und Fisch (aus biologischer Haltung) entweder ganz weglassen oder nur mit 2% in unseren Ernährungsplan integrieren. Alkohol und Koffein braucht der menschliche Organismus nicht um zu überleben. Das sind reine Luxusgüter, die den Körper über lange Zeit kaputt machen und vergiften. Klingt erstmal ganz schön hart zu lesen was man alles so vermeiden sollte, oder? Schafft für euch selbst Kompromisse, mit denen Ihr Leben könnt. Beispielsweise Geburtstage von Freunden, an denen etwas geschlemmt werden darf. Bereitet euch am nächsten Tag dann aber auf einen Fasten- oder Kur-tag vor. Hilfreich ist es auch nicht alles von heute auf morgen zu verändern. Langsames Herantasten an Lebensmittel, die vorher nicht in eurer Küche zu finden waren oder Ersatzprodukte. Alternativ könnt Ihr mich im Center auch immer gerne ansprechen für Tipps oder Alternativen für eine annähernd perfekte Ernährung!

In der Umstellungsphase können z.B. folgende Lebensmittel auf dem Weg zu euren perfekten Ernährung integriert werden:
Hirse und Quinoa ersetzen Teigwaren wie Nudel, Sojaprodukte (Tofu. Bratlinge, Aufschnitt) ersetzen Fleisch und Wurstprodukte. Mittlerweile gibt es so gut wie alle Lebensmittel auch auf pflanzlicher Basis: Soja-Joghurt, Soja-Milch, Soja-Sahne, Soja-Butter usw. Zucker kann ersetzt werden durch Rohrohrzucker (braun), Agavendicksaft oder Ahornsirup. Wer nicht unbedingt auf pflanzliche Produkte umsteigen möchte kann natürlich auch bei den tierischen Produkten bleiben, sollte dann aber darauf achten nicht zu viel zu konsumieren. Light-Produkte sind nicht ernsthaft empfehlenswert, da sie zwar meistens einen geringeren Fettanteil, aber fast doppelt so viel Zucker haben. Vielleicht folgt dazu demnächst separat ein Beitrag, wenn Interesse besteht J

Abschließend zum Thema Ernährung möchte ich euch mit auf den Weg geben, dass es nicht die eine perfekte Ernährungsart für jeden Menschen gibt. Früher oder später werdet ihr so oder so Kompromisse im Alltag schließen müssen. Seid dann nur mit euch zufrieden und habt nach kleinen Sünden kein schlechtes Gewissen!

 

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